So gelingt der Autoexport

Exporthandel

Nach spätestens 15 Jahren verschwinden in der Regel die Autos von den Straßen Bochums. Ein Großteil der Fahrzeuge wird verschrottet, wobei der andere Teil noch weitergefahren wird. Vor allem im Ausland finden Schrottwägen einen neuen Besitzer. In Deutschland wird jedes fünfte Auto exportiert und nicht verschrottet. In diesem Blogartikel erfahren Sie, wie der Export gelingt und welchen wichtigen Aspekt Sie nicht vergessen dürfen: die Abmeldung. 

Das optimale Vorgehen

Bei einem Export gibt es einiges zu beachten, weshalb es sich schwierig gestalten kann diesen selbst in die Hand zu nehmen. Zwar ist das möglich, jedoch läuft ein Export einfacher ab, wenn Sie sich an einen Exporthändler wenden. Dadurch haben Sie eine Ansprechperson bei Ihnen vor Ort und nicht im Ausland. Des Weiteren kann ein Händler besser einschätzen, wo eine große Nachfrage nach Ihrem Automodell herrscht. Machen Sie sich selbst auf die Suche nach einem Abnehmer im Ausland nimmt das viel Zeit in Anspruch. Bei einem Autoverkauf im Allgemeinen und auch bei einem Export muss zuallererst der Restwert des Fahrzeuges ermittelt werden. Sie möchten ja schließlich noch einen letzten Gewinn mit Ihrem Altauto einfahren. Um den genauen Restwert bestimmen zu können gibt es verschiedene Möglichkeiten. Im Internet finden Sie die sogenannte Schwacke-Liste, die anhand von Baujahr, Marke und Modell den Wert Ihres Wagens berechnet. Ein Pluspunkt bei dieser ist, dass alle Sonderausstattungen am Fahrzeug berücksichtigt werden und somit die Bewertung exakt ausfällt. Bei den meisten Online-Ermittlungen sind die berechneten Werte sehr ungenau. Des Weiteren können Sie einen gewerblichen Verkäufer zu Rate ziehen oder eine Fachwerkstatt aufsuchen. Der TÜV und Dekra können Ihnen außerdem weiterhelfen. Kennen Sie den genauen Restwert Ihres Fahrzeuges ist es an der Zeit, einen passenden Exporthändler zu finden. Auch hier sollten Sie sich mehrere Angebote einholen. Wir raten Ihnen, sich nicht vorschnell für einen Händler zu entscheiden. Vielleicht wartet beim nächsten Händler ein besseres Angebot auf Sie. Wägen Sie alle Möglichkeiten gut ab. Die meisten Händler werden Ihre eigene Gewinnbeteiligung vom Ankaufspreis abziehen. Daher ist es wichtig, sich von vornherein eine Mindestgrenze zu setzen unter die der Preis nicht fallen darf. So vermeiden Sie, über den Tisch gezogen zu werden. Das A und O bei einem Handel ist ein schriftlicher Kaufvertrag. Händigt der Händler Ihnen diesen nicht von alleine aus, bestehen Sie darauf einen Vertrag aufzusetzen. Ist dieser aufgesetzt und von beiden Partien unterschrieben, können Sie die Fahrzeugpapiere übergeben. Dann kann der Export des Wagens losgehen.

Abmeldung: Ja oder Nein?

Bei einem Fahrzeugverkauf innerhalb Deutschlands ist eine Abmeldung nicht zwingend nötig. Jedoch schließen Sie viele Risiken aus, wenn Sie Ihren Wagen abgemeldet verkaufen. Bei einem Export sollte es nicht in Erwägung gezogen werden das Auto angemeldet zu verkaufen. Hier gilt immer: melden Sie Ihren Pkw vor dem Verkauf ab. Tun Sie das nicht, bleiben Sie der rechtmäßige Eigentümer, was unterschiedliche Folgen nach sich ziehen kann. Zum einen sind Sie nicht von der Kfz-Steuer befreit und zum anderen wird die Versicherung auf Sie zurückkommen, sollte es Schwierigkeiten mit dem Wagen geben. Als Privatverkäufer sind Sie berechtigt die Garantie auszuschließen. Auch so vermeiden Sie, dass nach dem Verkauf Kosten auf Sie zukommen.